20.11.2017 Liebherr-Hausgeräte unterstützt den Kampf gegen Blutkrebs

Potenziellen Spendern wurde mit Hilfe eines Wattestäbchen ein Abstrich von der Mundschleimhaut entnommen.

Potenziellen Spendern wurde mit Hilfe eines Wattestäbchen ein Abstrich von der Mundschleimhaut entnommen.

Bei der gemeinsamen Aktion des werksärztlichen Dienstes und des Liebherr-Gesundheitsmanagements, die vom 09. bis 13. Oktober am Standort in Ochsenhausen stattfand, wurde den Spendern per Wattestäbchen ein Abstrich von der Mundschleimhaut entnommen. Ziel war es, neue Stammzellenspender mit unterschiedlichen Gewebemerkmalen für die DKMS Spenderdatenbank zu gewinnen. Allein in Deutschland erkranken jährlich zirka 11.000 Menschen an Blutkrebs – viele davon sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung meist eine Stammzellspende ist. Kann ein passender Spender gefunden werden, ermöglicht eine Transplantation neue Überlebenschance, wenn eine Chemotherapie versagt hat.

Die DKMS unterhält als gemeinnützige GmbH mit über 6 Millionen registrierten Personen weltweit die größte Spenderdatei. Über 4,3 Millionen dieser potenziellen Spender kommen aus Deutschland. Durch vermittelte Knochen- und Stammzellenspenden konnten seit 1991 weltweit mehr als 54.000 Knochenmark- bzw. Stammzellspenden vermittelt werden, davon rund 48.000 von DKMS Deutschland.

Info-Box: Stammzellenspende

Stammzellen werden im menschlichen Knochenmarkt gebildet und sind in großer Zahl vorhanden. Da die Gewebsmerkmale von Spendern und Leukämiekranken übereinstimmen müssen, gleicht die Suche nach geeigneten Spendern oft der Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“. Erst wenn es zu einer Übereinstimmung der Gewebemerkmale von Spender und Erkranktem kommt, entscheidet der Spender, ob er die Stammzellen durch eine Art Blutspende oder eine Knochenmarkspunktion spenden möchte.